Kategorie-Archiv: Glossar

Die wichtigsten Domain-Begriffe

Domainhandel Grundwissen Teil 8 – Glossar

Domain-Glossar

Hier werden einige Domain-Fachbegriffe erläutert:

DNS (Name-Server / Domain Name Server)
Domain Name System. Ans Internet angeschlossene Rechner kommunizieren untereinander mittels Internet Protocol (IP) und haben mindestens eine IP-Adresse, die jeden Rechner eindeutig identifiziert. Dies ist eine Nummer wie z.B. 130.59.211.10. Weil man sich solche Nummern schlecht merken kann, wurde das “Domain Name System” DNS entworfen, damit die Benutzer im Internet Wörter oder Namen verwenden können.

Domain
Domain-Namen sind eine Adressierungsmethode, um Rechner im Internet zu identifizieren. Sie ermöglicht es den Benutzern, statt Zahlenreihen (IP-Adressen) Wörter und Begriffe zu verwenden.

Hostname
Der Hostname ist der Name, der einen Rechner in seinem Netzwerk eindeutig bezeichnet. In einem URL steht der Hostname gerade nach der Angabe des Protokolls und vor dem Domain-Namen. Oft wird der Hostname nach dem Verwendungszweck des Rechners vergeben. Bekanntestes Beispiel dafür ist das “www” in URLs. Diese Bezeichnung hat sich eingebürgert als Hostname jenes Rechners, auf dem der Dienst WWW läuft, also des Webservers.

ICANN
Internet Corporation for Assigned Names and Numbersico_exlink_last. ICANN koordiniert die Zuteilung der folgenden Bezeichnungen, die für das Funktionieren des Internets weltweit eindeutig sein müssen:

  • Domain-Namen
  • IP-Adressen
  • Protokoll-Parameter und Port-Nummern

Zusätzlich koordiniert ICANN den stabilen Betrieb des Root Name Server Systems im Internet.

IDN
Internationalized Domain Names. Dies sind Domain-Namen, die andere als die bisher erlaubten ASCII-Zeichen enthalten können, z.B. Zeichen mit Umlauten und Akzenten.

IP
IP ist die Abkürzung für Internet Protocol, ein in Computernetzwerken weit verbreitetes Netzwerkprotokoll. IP-Adressen erlauben eine logische Adressierung von Geräten (Hosts) in IP-Netzwerken wie z.B. dem Internet.

Provider (ISP)
Ein Internet Service Provider (ISP) stellt den Zugang zum Internet zur Verfügung.

Second Level Domain
Die zweitoberste Hierarchiestufe im DNS. In einem URL steht der Second Level Domain links von der Top Level Domain.

TLD
Die oberste Hierarchiestufe im DNS. In einem Domain-Namen steht der Top Level Domain ganz rechts. Man unterscheidet zwischen allgemeinen TLDs (Generic Top Level Domains, gTLDs) und länderspezifischen TLDs (Country Code Top Level Domains, ccTLDs). Beispiele für gTLDs: com (commercial), org (organisation), net (network). Beispiele für ccTLDs: ch (Schweiz), li (Liechentstein), de (Deutschland), fr (Frankreich), it (Italien). Die Bezeichnungen der ccTLDs entsprechen der Norm ISO-3166.

ccTLD
Country Code Top Level Domain ccTLD
Siehe “TLD”

CNOBI
CNO ist die allgemein gebräuchliche Abkürzung für .com, .net, .org und .biz Domains. Dies sind die am häufigsten eingesetzten Domainendungen, weshalb man hierfür den begriff CNOBI verwendet. Da diese Domains am häufigsten eingesetzt werden, spielen diese Domains auch für Suchmaschinenoptimierung eine tragende Rolle.

gTLD
Generic Top Level Domains
Siehe “TLD”

nTLD
New Top Level Domains

Transfercode / Auth-Code
Bei Domainnamen mit bestimmten Endungen (z.B. .de oder .info) benötigen wir den sogenannten Authcode (auch Authinfo, EPP Key, Domain Key) genannt, um den Providerwechsel starten zu können.
Da nur der Domaininhaber diesen Authcode kennt soll darüber sichergestellt werden, dass keine unrechtmäßige Domainübernahme erfolgen kann. Das bedeutet jedoch nicht, dass Ihnen Ihr Provider den Authcode automatisch mitteilt. Meist müssen Sie gezielt danach fragen und häufig wird er Ihnen auch erst mitgeteilt, wenn Sie Ihre Domain bereits gekündigt haben.

URL
Uniform Resource Locator. Eine standardisierte Methode, wie Ressourcen im Internet (z.B. eine Webseite) aufgefunden werden können. URLs identifizieren eine Ressource über den Zugriffsmechanismus (Übertragungsprotokoll, z.B. http) und den Ort der Datei. Man könnte einen URL also als Adresse eines Dokuments bezeichnen.

Webseite / Website
Mit Website (engl. Web Site: Ort, Standort im Web) wird ein Webauftritt als Ganzes bezeichnet. Die Webseite ist eine einzelne Seite dieses Auftritts.

Webserver
Ein Webserver ist ein Programm bzw. Netzwerkdienst auf einem mit dem Internet verbundenen Computer (Server), das auf Anfrage (z.B. eines Browsers) die gewünschten Dokumente (z.B. eine Webseite und ihre Grafiken) als Antwort zurückliefert.

Whois
Whois ist ein Dienst, mit dem Informationen zu Internet-Domains und IP-Adressen und deren Inhabern abgefragt werden können.

www
World Wide Web, der heute bekannteste Internetdienst. Das auf Hypertext basierende Informationssystem WWW wurde 1992 von Tim Berners-Lee am Kernforschungsinstitut CERN in der Schweiz entwickelt. Unter Hypertext versteht man eine netzartige Struktur von Texten und anderen Inhalten, die mittels Verweisen (Hyperlinks) miteinander verbunden sind. Hypertext-Dokumente haben zur Identifizierung innerhalb des Internets eine Adresse (URL). Dadurch wird eine eindeutige Bezeichnung aller Dokumente im Internet möglich, wobei es sich nicht nur um Text, sondern auch um multimediale Elemente wie Bild-, Video- und Audioinformationen handeln kann.

Zonefile
Das Zonenfile für die Top Level Domain ch beinhaltet eine Liste aller aktiven .ch Domain-Namen mit den Angaben der zuständigen Name-Server. Dieses Zonenfile befindet sich auf den Name-Servern für die TLD ch. Dasselbe gilt für die TLD li. Die Informationen zu den Name-Servern der einzelnen Domain-Namen kommen aus der Datenbank von SWITCH. Das Zonenfile wird stündlich aktualisiert.

Quellen: www.nic.ch, www.wikipedia.ch, www.dmsolutions.de